Geblitzt! Was tun?
Der Fachanwalt für Verkehrsrecht hilft!

Rotlicht mit FolgenFoto Ampelmännchen

Die meisten Kraftfahrer haben das schon mal erlebt: Man ist in Eile und die Ampel schaltet ausgerechnet bei der Anfahrt auf die Kreuzung auf gelb und man will vor der anschließenden Rotphase noch schnell durchkommen.
Dies kann jedoch teuer werden, da z. B. ab einer Sekunde Rotlicht ein Fahrverbot von einem Monat droht.

Einfacher und qualifizierter Rotlichtverstoß

Während ein sog. „einfacher Rotlichtverstoß“ ein Bußgeld von 90,- EUR und 1 Punkt in Flensburg zur Folge haben kann, wird ein „qualifizierter Rotlichtverstoß" bei Rotlicht länger als 1 Sekunde mit einem Bußgeld von 200,- EUR, 2 Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot belegt.

Stationäre und mobile Überwachung an Ampeln

Viele lichtzeichengeregelte Kreuzungen sind mittlerweile mit stationären Rotlicht-Überwachungsanlagen ausgerüstet.
Hier sind einige Messgeräte im Einsatz; als Beispiele seien hier Traffiphot II, Traffiphot III und Truvelo genannt.
Auch hier besteht die Möglichkeit, die Messung durch einen Sachverständigen für Verkehrsmesstechnik überprüfen zu lassen.

Schließlich gibt es beobachtende Polizeibeamte, die einen Rotlichtverstoß zur Anzeige bringen können.

Übersicht Rotlichtverstoß:

„einfacher“ Rotlichtverstoß:
kürzer als 1 Sekunde rot: 90,00 EUR,  1 Punkt
mit Gefährdung : 200,00 EUR, 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte in Flensburg
mit Sachbeschädigung: 240,00 EUR, 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte in Flensburg

„qualifizierter“ Rotlichtverstoß:
länger als 1 Sekunde rot: 200,00 EUR, 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte in Flenburg
mit Gefährdung: 320,00 EUR, 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte in Flensburg
mit Sachbeschädigung: 360,00 EUR, 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte in Flensburg